Trauma

 

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Gestern ging ich durch die Straßen, als ginge ich von Tür zu Tür. Immer die Linse vor den Augen, alles durchdringend, überall Menschen anstarrend, als gäbe es keine Schranken, nichts wofür man sich geniert.Sie ließen mich gewähren. Sie setzten Masken auf und spielten seltsam mit. Blick von unten, gingen sie mir entgegen. Sie schnitten mich. Ich glaubte es läge an mir. Ich hätte Angst. Ich wäre verrückt. Ich wäre viel mehr noch, als aus mir. Ich dachte, ich könnte nicht unterscheiden, was real ist und was ein Wahn. Ein Mann stürzte auf mich zu. Er schrie, als schlüge eine Bombe ein. Er wollte nicht, dass ich ihn fotographiere. Ich sah ihm zu. Er begann mich zu attakieren."Warum soll ich nicht fotographieren? Es tut doch gar nicht weh!" "Hau ab, sonst schlag ich in deine Fresse, weil ich nicht will!" "Nicht will, nicht will" ... dachte ich. Sie schoben ihre Kinder vor sich hin und zeigten ihre bunten Kleider. Überall die Kinder, überall die Kleider. Überall Masken. Da standen sie vor Naschmarkt Ständen wie zufällig possierend oder verhinderten das Bild. Die Arschlöcher kontrollieren alles, geben vor und verhindern zugleich ihren Existenzbeweis. Sollte man das Offensichtliche ohne Beweis behaupten, sagen sie du wärst verrückt. Du hieltest grundlos an Verfolgungsideen fest. Ich werde sie töten.- Ja, töten. Wer Dreck ist, wer nix darf, wem man unter der Hand ungerechtfertigt alle Rechte wegnimmt, wird zum Ungeheuer. Was kann er verlieren? Er hat keine Möglichkeit.

2.7.09 12:05
 


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